Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

@LLZ | Zentrum für multimediales lehren und Lernen

Weiteres

Login für Redakteure





Prof. Dr. Jörn Loviscach

Prof. Dr. Jörn Loviscach

Prof. Dr. Jörn Loviscach

Prof. Dr. Jörn Loviscach ist seit 2009 Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der Fachhochschule Bielefeld. Zuvor lehrte er neun Jahre als Professor für Computergrafik, Animation und Simulation an der Hochschule Bremen und war drei Jahre stellvertretender Chefredakteur der Computer-Fachzeitschrift „c’t – magazin für computertechnik“.

Professor Loviscach wurde insbesondere durch seinen YouTube Videokanal bekannt – Lehr-/ Lerneinheiten, die nicht nur seine Studierenden, sondern auch Nutzer außerhalb der Hochschule abonnieren. Der Videokanal zählt heute über 11 Millionen Zugriffe und mehr als 27.000 Abonnenten. Professor Loviscach zeichnet seine Vorlesungen als Pencasts auf und führt seine Lehrveranstaltungen nach dem „Inverted Classroom Model“ durch. Das mediengestützte Konzept des Inverted Classroom basiert darauf, dass die Inhaltsvermittlung, die in der traditionellen Lehre durch den Lehrenden in einer Präsenzzeit vor Ort stattfindet, mit der Übungs- bzw. Vertiefungsphase zu Hause vertauscht wird. Ziel ist, die Lehrveranstaltung durch die Interaktivität lernerzentrierter und effektiver zu gestalten.

Im Mai 2012 stellte er gemeinsam mit Prof. Jürgen Handke (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Christian Spannagel (Pädagogische Hochschule Heidelberg) das Inverted Classroom Model in einer gemeinsamen Pressemitteilung „Vorlesung verkehrt, aber richtig“ als neue „Vorlesungsform für das 21. Jahrhundert“ vor.

Professor Loviscach lehrt zudem in seinem Online-Kurs „Making Math Matter: Differential Equations in Action“ bei Udacity, einer privaten Online-Akademie und einem der ersten Anbieter von Massive Open Online Courses – MOOCs. Er sieht die Chancen und Herausforderungen von MOOC‘s für die Hochschulen darin, dass die universitäre Lehre durch eine Mischung von Online- und Präsenzphasen für die Studierenden sinnvoll bereichert werden kann.

Zum Seitenanfang